DSC 2730Ministerpräsident Daniel Günther, viele prominente Sportler und über 3.000 Teilnehmer haben am 1. Juni einen tollen Auftakt erlebt


Herrliches Wetter, eine leichte Brise von der Nordsee und jede Menge Spaß und gute Laune - unter besten Bedingungen ist die Sportabzeichen-Tour des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) am 1. Juni in die neue Saison gestartet.


Schon morgens um 8 Uhr war es am Ordinger Stand richtig voll. Überall wimmelte es von Kindern und Jugendlichen. Insgesamt kamen allein 2.700 Mädchen und Jungen aus knapp 100 Schulen, Kindertagesstätten, und Einrichtungen. Mitten unter ihnen auch 270 Schülerinnen und Schüler aus Dänemark. Sie wollten es sich nicht entgehen lassen, im benachbarten Schleswig-Holstein beim Deutschen Sportabzeichen dabei zu sein. Für sie wurde extra alles ins Dänische übersetzt, was Moderator Dennie Klose auf der Bühne sagte.


Deutsches Sportabzeichen - gelebte Inklusion


Aber auch Menschen mit Behinderung waren in St. Peter-Ording von Anfang an bei den Sportabzeichen-Prüfungen am Start.
"Wir hoffen auf viele tolle Begegnungen ganz im Sinne der Inklusion", sagte Katrin Feist, Betreuerin bei den Schleswiger Werkstätten. Sie war mit sieben Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zum Eventgelände am Strand von St. Peter-Ording gekommen. "Es ist wirklich toll, dass die Sportlerinnen und Sportler sich hier ausprobieren können und so viele verschiedene Disziplinen kennenlernen", meinte Karin Feist. "Man sieht einfach, wie die Leute Spaß haben."
Auch dass mit Kirsten Bruhn, der mehrmaligen Paralympics-Siegerin im Schwimmen, eine Sportbotschafterin für Menschen mit Behinderung nach St. Peter-Ording gekommen war, war für sie und die Beschäftigten der Schleswiger Werkstätten ein tolles Signal.


DSC 2821Heimspiel für Daniel Günther
Als ausgewiesener Sportfan liess sich Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther den Auftakt der Sportabzeichen-Tour in St. Peter-Ording nicht entgehen. Den Promi-Sprint entschied der Ministerpräsident klar für sich. Hinter ihm kamen Matthias Hansen, Vorsitzender des Kreissportverbandes Nordfriesland und Phillip Kamke, Redakteur beim Fernsehsender SAT 1, auf die Plätze zwei und drei.


Allerdings verpasste Günthers schärfster Konkurrent Frank Busemann den Start, weil er dem NDR ein Interview gab. Der frühere Weltklassezehnkämpfer feiert dieses Jahr ein rundes Jubiläum - schon zum zehnten Mal ist er als kinder+Sport-Botschafter mit der Sportabzeichen-Tour quer durch Deutschland unterwegs.
"Am meisten hat mich über die Jahre beeindruckt, wie fair die Kinder miteinander umgehen. Niemand wird ausgelacht oder gemobbt, wenn er bei einer Sportabzeichen-Disziplin mal nicht so gut abschneidet. Das hätte ich so nicht erwartet", sagte Frank Busemann in St. Peter-Ording.


Als letzte gingen beim Promi-Sprint DOSB-Maskottchen Trimmy und Miriam Höller, Sportbotschafterin für Ernsting's family, ins Ziel. Kommentiert wurde der Lauf von Philipp Reinheimer, Sportbotschafter für die Sparkassen-Finanzgruppe, der dieses Jahr schon als Team Deutschland Fanreporter bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang dabei war.


Walter Schneeloch lobt: Ein rundum gelungener Start
Unermüdlichen Einsatz zeigten beim Auftakt der Sportabzeichen-Tour die vielen Sportabzeichen-Prüferinnen und -Prüfer und das gesamte Organisationsteam, die in St. Peter-Ording von 8 Uhr bis 18 Uhr für einen reibungslosen Ablauf sorgten.


DOSB-Vizepräsident Breitensport/Sportentwicklung Walter Schneeloch bedankte sich beim Landessportverband Schleswig Holstein und dem Kreissportverband Nordfriesland mit allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern für die Organisation: "Wenn der DOSB solche Partner nicht hätte, wäre es nicht möglich, eine Veranstaltung wie diese so hervorragend umzusetzen."
(Quelle: wirkhaus.berlin)

 

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