Splink Link, Prüfermodul, Sportabzeichen-Software, Wettbewerbe, Drehwurf und Zonenweitsprung waren die Themen der Prüfertagung der nordfriesischen Sportabzeichen Prüfer im Niebüller Friesenhof.
60 Prüfer und Prüferinnen waren der Einladung zu der Prüfertagung, die erstmals getrennt von der Ehrungsveranstaltung Deutschen Sportabzeichen des Kreissportverbands Nordfriesland stattfand, gefolgt und ließen sich von den Mitarbeitern des KSV und dem Sportabzeichenbeauftragten Karsten Lorenzen auf den neuesten Stand bringen.


Karsten Lorenzen berichtete über das Sportabzeichenjahr 2016. Etwa 2200 Sportler und Sportlerinnen haben im Jahr 2016 das Deutsche Sportabzeichen in Bronze, Silber oder Gold erreicht.
Im Landesvergleich belegt der Kreis Nordfriesland damit im Verhältnis zu der Bevölkerungszahl einen beachtlichen dritten Platz. Diese erfreulichen Zahlen sind nur mit Hilfe der Prüfer und Prüferinnen möglich, bedankte sich Karsten Lorenzen bei den anwesenden Prüfern.


Eine Übersicht über die Wettbewerbe und Änderungen des Deutschen Sportabzeichens präsentierte Maike Schubert.


Der beliebte Familienwettbewerb wird in diesem Jahr ebenso stattfinden wie der Teamwettbewerb. Hierzu können alle Jugend-, Frauen-, und Männerteams aus Mannschaftsportarten und Sportgruppen, die in den Vereinen des Landessportverbandes Schleswig-Holstein organisiert sind, teilnehmen. Beim Familienwettbewerb besteht eine Familie aus mindestens zwei Generationen. Wird man ausgelost, winken wertvolle Preise.


Schulen und erstmals auch Schulklassen haben die Chance auf Geld- und Sachpreise, wenn sie erfolgreich das DSA ablegen.


Unabhängig davon führt der Kreissportverband Nordfriesland wiederum den Wettbewerb „Deutsches Sportabzeichen in den 4. Klassen“ durch. Die Auftaktveranstaltung wird am 17.05.2017 im Rahmen einer Sportstunde in der Utholmschule in St.Peter- Ording stattfinden.


Den neu eingeführten Drehwurf in der Altersklasse 6-11 Jahre, bei dem ein Gummiring mit Hilfe eine Drehung möglichst weit geworfen wird, erklärte sie anhand eines Bildes anschaulich. Bei der Bewertung des Zonenweitsprunges in der Altersklasse 6-9 Jahre gab es auch Änderungen. Darüber hinaus ändern sich die Zeiten und Weiten in einigen Disziplinen. Anrechenbare Verbandsabzeichen wurden ergänzt.


Tade Corinth erläuterte die Anwendung der Sportabzeichen Web App in dem Anwenderprogramm Splink Link, mittels der man als Sportabzeichen Teilnehmer seine Trainingsfortschritte erfassen und mit Anderen vergleichen kann. Darüber hinaus gibt es das Modul auch für die Prüfer, die dort Leistungen und Trainingsfortschritte der Teilnehmer erfassen können.


Anschaulich erklärte er den anwesenden Prüfern das Modul, das auf der Homepage www.deutsches-sportabzeichen.de zum Ausprobieren und Anwenden zu finden ist. „Auf dem Sportplatz treiben wir Sport und gucken nicht auf das Handy“ war ein Einwand eines Prüfers. „Natürlich kann man auch weiterhin die Zeiten und Weiten der Teilnehmer auf Zetteln erfassen“, antwortete Corinth. „der KSV NF sieht es aber als seine Aufgabe, die Vereine und Mitglieder über die neuesten Möglichkeiten zu informieren“. Auch über die Sportabzeichen-Software, eine Art der Erfassung der DSA in einem Verein oder in einer Schule, wurden die Prüfer von Tade Corinth informiert.


Ob man das Programm letztendlich nutzt, bleibt jedem Prüfer und Verein selbst überlassen.
Trotz aller Technik endete die Veranstaltung traditionell mit der Ausgabe des Materials in Papierform.